Nerven liegen blank

31.08.2016

 

Die letzte Nacht war nicht so toll. Ich bin gegen 1:00 Uhr eingeschlafen. Circa eine Stunde später rief mich Lena, wegen was, weiß ich schon gar nicht mehr, ich glaube sie hatte Durst, ich gab ihr etwas zu trinken und dann ging ich wieder ins Bett, kaum das ich lag rief mich Lena wieder, und ich lagerte sie anders und ging wieder zu Bett. Ich hatte mich gerade zugedeckt rief Lena wieder, da ich müde und KO war reagierte ich etwas genervt auf ihr wiederholtes rufen. Sie wollte mir etwas sagen und ich verstand es nicht, wieder war ich genervt. Doch plötzlich, stand ich wie neben mir und dachte sag mal was tust du eigentlich, bist du den von allen guten Geistern verlassen, deine Tochter anzumaulen? Sie will dir was sagen, also hör gefälligst zu und dann wirst du sie auch verstehen!! ......... So war es dann auch, ihr Mund und die Lippen waren trocken und das störte sie. Ich half ihr dabei das es besser wurde, gab ihr nochmal was zu trinken und salbte die Lippen und ging dann wieder zu Bett. Lena konnte dann weiter schlafen, doch ich lag im Bett, ärgerte mich über mich selbst und über mein Verhalten und weinte mich in den Schlaf.
Kurz vor 6 Uhr wollte Lena nochmals etwas trinken und danach schliefen wir alle nochmal ein.
Heute ging mir dann den ganzen Tag die Nacht durch den Kopf und irgendwie hatte ich ein schlechtes Gewissen und so strengte ich mich heute noch mehr an ihr alles recht zumachen und gab mir besonders viel Mühe sie zu verstehen. Wir versuchten es mit Buchstabentafeln und allem möglichen, irgendwie haben wir es immer raus bekommen was sie wollte. 
Da ich heute Unterstützung von der Oma und einer Freundin hatte haben wir Lena heute auf der Duschliege geduscht. Dies ist natürlich für Lena sehr anstrengend, da ihr jede Bewegung schmerzen bereitet. Wir hatten ihr extra vorher noch etwas von der Bedarfsmäßigen Mitteln gegeben, trotzdem jammerte sie immer etwas vor sich hin. Doch die Dusche und die ganze Körperpflege ist wichtig, denn sie ist letztlich eine junge Frau und außer dem Kopf funktioniert der Rest des Körpers wie es sich gehört.
Die Hilfe und die Gespräche und das zusammen weinen tut gut und deshalb möchte ich mich dafür bedanken, bei meiner Mama und bei meinen Freunden. 
Wir bekommen soviel Hilfe angeboten von Freunden, Bekannten und auch bei Fremden, die uns nicht kennen und trotzdem bei uns sind, Kerzen anzünden, beten, weinen und bei uns sind. 
Danke!  

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